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Anhand der Zeichnung des Musters kann man erkennen, |
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Nur die ganz alten Stücke wurden in sogenannter Unterglasurmalerei handgemalt - wer mehr dazu wissen möchte, einfach Unterglasurmalerei auf klicken ! |
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Das Porzellan wurde auch in Heimarbeit bemalt, das Firmenzeichen wurde dann per Hand aufgetragen und eine Nummer zugefügt, die für die Abrechnung des Malers mit der Firma war. (Beispiel Firma Kalk Eisenberg) |
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Zu dem Thema Heimarbeit hier noch einige interessante Details, die ich in den schon erwähnten Broschüren "Porzellanmanufaktur Limbach" und "Rauenstein" von Renate Gauß gefunden habe:Die Porzellandreher und Blaumaler konnten Weißporzellan kaufen, zu Hause bemalen und auf eigene Rechnung verkaufen. Diese Stücke hatten nur ein Zeichen, aber keinen Firmenstempel. Interessanterweise mussten Farben und Pinsel im manufaktureigenen Warenladen gekauft werden. Gewinner war also in jedem Fall der "Herr". |
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Bei dieser sogenannten Winkelmalerei half natürlich die ganze Familie mit. So konnte es schon passieren, dass einige, heute seltene Stücke, ein recht eigenwilliges Dekor bekamen (siehe große Tasse). |
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Sicher hat so mancher Porzelliener auch Ausschuss-Porzellan (heimlich?) mit nach Hause genommen und bemalt, wie lässt sich sonst so manches windschiefe Teil erklären: |
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Aber gerade diese Teile haben doch einen gewissen Charme, oder ? |
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Übrigens: |
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1 Reichsthaler |
kosteten 6 "Strohmodelltassen" im Jahr 1793 im Warenladen der Manufaktur |
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19 Reichsthaler |
betrug das durchschnittliche Monatseinkommen eines Porzellandrehers |
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3 Groschen |
kosteten beispielsweise eine Flasche Wein oder ein Pinsel, |
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23 Reichsthaler |
kostete eine Kuh |
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(1 Reichsthaler = 24 Groschen, 1 Groschen = 12 Pfennige) |
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