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1796 bis 1975

Mühlberg, Schulz und F.A. Reinecke in Eisenberg

Heinrich Ernst Mühlberg war mit der Porzellanfabrikation in Volkstedt und Gera bekannt geworden und betrieb seit 1789 eine Porzellanmalerei in Roschütz.

1796 gründete er in Eisenberg eine weitere Fabrik.

 1854 entwich der Sohn Mühlberg`s "schuldenhalber" und die Fabrik wurde durch Hermann Schulz weitergeführt und mußte nach Aufnahme eines Darlehns 1856 wiederum zeitweilig stillgelegt werden. 1864 jedoch erholte sich der von Schulz geleitete Betrieb bereits wieder.

1865 übernahm der Roschützer Porzellanindustrielle Friedrich August Reinecke den Betrieb.

Als Bodenzeichen des Eisenberger Porzellans verwandte Mühlberg ein geschwungenes » E« , teilweise mit nachgesetztem Pünktchen. Auch Hermann Schulz und in den Anfangsjahren Reinecke verwandten dieses Zeichen noch.

1910 waren Paul und Otto Reinecke (siehe Moschendorf) die Besitzer der Fabrik.

1937 schied Otto Reinecke aus.

Paul Reinecke vereinigte die Fabrik 1960 mit der 1867 gegründeten Porzellanfabrik Wilhelm Jäger in Eisenberg zu den "Vereinigten Kunstporzellanwerken Eisenberg".

Hieraus entstand der VEB Vereinigte Kunstporzellanwerke, der die Marke »Fortuna« (Kleeblatt) führte und später dem VEB Vereinigte Porzellanwerke Kahla angehörte.

1975 legte man den Betrieb still.