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Porzellanmarken

Gebrüder Simson in Gotha 1883 bis 1934

Zu den ältesten Porzellanmanufakturen in Thüringen zählt die »feine« Fabrik des Oberhofmeisters und Kammerpräsidenten Wilhelm Theodor von Rotberg in Gotha, deren Erzeugnisse frühzeitig schon einen guten Ruf genießen, der Betrieb bestand damals aus nicht mehr als drei Personen. 1782 wurde die Fabrik verpachtet, das Konsortium firmierte unter Schulz & Co. 1804 wurde die Fabrik Friedrich Egidius Henneberg in Erbpacht überlassen als Firma Henneberg & Co.

 

Die Erben verkauften die Fabrik 1883 an die jüdischen Gebrüder Simson, die Besitzer einer Waffenfabrik in Suhl. Unter ihnen produzierte sie ausschließlich Haushaltsgeschirr. Der Betrieb ist 1912 an den Nützleber Weg verlegt und

1934 von den Faschisten liquidiert worden.

 

Näheres über die Gebrüder Simson ist bisher nicht bekannt.