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Porzellanfabrik C.Tielsch & Co in Altwasser (Schlesien) 1845 bis heute |
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1845 gegründet, wurde sie bald zu der größten Porzellanfabrik in Deutschland. |
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Anfangs hat Carl Tielsch einen Teil seiner Erzeugnisse möglicherweise nur mit den Großbuchstaben T PM ( = Tielsch Porzellan-Manufaktur) gekennzeichnet. Gesichert dürfte dagegen sein, daß die Firma Tielsch während der ersten beiden Produktionsjahre eine Fabrikmarke benutzte, auf der "zwei sich gegenläufig um einen Stab windende Schlangen mit Adlerflügeln" über den Großbuchstaben T PM zu sehen sind. |
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In Anlehnung an die 1844 eingeführte Fabrikmarke der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) brachte Tielsch ab Anfang 1847 auf seinen Porzellanen eine Fabrikmarke an, die über den Großbuchstaben T PM ebenfalls einen Adler zeigte. Der Direktor der KPM verwies in einem Schreiben an das Königliche Finanzministerium auf die seiner Meinung nach unberechtigte |
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Verwendung des "königl. preußischen Wappenadler(s) mit Krone, Zepter und Reichsapfel" und erwartete, daß die damit verbundene" Täuschung des kaufenden PublikumsŤ durch das Ministerium beendet würde. Carl Tielsch ersetzte den Adler durch eine herabfliegende Taube mit einem Zweig im Schnabel, die aber so gestaltet war, daß sie weiterhin als Adler gedeutet werden konnte. |
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Wahrscheinlich um 1847 ist von Tielsch eine Adlermarke benutzt worden, die eine Variante zu einer von der Porzellanmanufaktur F. A. Schumann eingeführten Adlermarke sein dürfte: dieses seit 1836 in Moabit bei Berlin produzierende Privatunternehmen diente der aufstrebenden schlesischen Firma zunächst auch bei vielen seiner Porzellane als Vorbild. |
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Im Rahmen der Konzentration der Porzellanindustrie wurde 1920 die Aktienmehrheit von Tielsch & Co durch die Firma Hutschenreuther in Selb erworben. 1932 schluckte Hutschenreuther die Firma Tielsch ganz. Nach dem Krieg wurde in Selb noch einige Jahre unter dem Namen "Tielsch" Porzellane hergestellt. |
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1945 ging die Firma in polnischen Staatsbesitz über unter dem Namen Zaklad Porcelany Stolowej "Walbrzych". Im Jahr 1992 wurde die Fabrik privatisiert und eine Aktiengesellschaft. Die Teilhaber sind die Familien Swierczynski und Kulakowski, 15 % der Aktien gehören dem Fiskus. |
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