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Werkbesichtigung in Triptis |
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Vom Chef persönlich eingeladen erschienen wir vor den Toren der Fabrik, aber leider hatte er einen Termin und konnte uns nicht empfangen. Wir wurden von einem netten Herrn durch den Betrieb geführt, was sehr spannend und informativ war. |
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Riesige, helle Hallen voller Laufbändern, Rattern und ganz vereinzelt auch Menschen, die man aber erst mal kaum entdeckt. Nach 2 Stunden Führung und Erklärung rauchte uns der Kopf, deshalb hier nur der Versuch einer Schilderung - sicher nicht perfekt: |
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Aus dieser Rohmasse entstehen in verschiedener Konsistenz in entsprechenden Formen Teller, Schüsseln, Kannen oder Becher. Die Masse wird gedreht, gegossen oder gepresst, je nach Form. Anschliessend werden mit einem Schwamm immer wieder die Unebenheiten entfernt, per Hand oder mit Maschinen. |
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In speziellen Formen werden die Henkel für die Becher gegossen und dann per Hand aufgeklebt. |
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Dann wandern die Becher auf ein Band, genauso geht es den Tellern und Schalen ........ |
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Überall laufen Bänder mit Porzellan: an der Decke oder auf ganz schmalem Untergrund, irgendwie musste ich hier an den Elefanten im Porzellanladen denken. |
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Sie landen am Ofen und das Porzellan wird das erstemal gebrannt. Danach wird die Glasur aufgebracht. |
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links die Teller im Schlamm ! |
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Danach wird noch einmal gebrannt: |
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In der nächsten Abteilung wird jetzt das Dekor aufgebracht mit Stempeln oder Aufziehbildern. |
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Endlich "mein Geschirr", wie es zum dritten Brand in den Ofen fährt und dann fertig ist ! |
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Hier wurde längst nicht alles erzählt, was wir gesehen und gelernt haben. Wir waren sehr beeindruckt, was alles beachtet werden muß, damit es keine krummen und schiefen Teller und Tassen gibt ! Schaut euch selber mal so eine Fabrik an ! |
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Wir danken Herrn (wir haben den Namen vergessen - peinlich) für die liebevolle und kompetente Erklärung der vielen Maschinen, Formen, Glasuren und Arbeiten. Nachtrag November 2004 Leider hat die Firma Insolvenz angemeldet, was wir sehr bedauern ! Aber nach neuesten Meldungen im Mai 2005 geht es weiter mit einem neuen Besitzer. Aber ob alle ihren Arbeitsplatz behalten haben, ist wohl fraglich......... |